EinKlang

Der musikalische Kosmos der Klanginstrumente ist reichhaltig. Wir laden Sie ein in das vielgestaltige Spektrum der Saiteninstrumente.
Die KlangWerkstatt Bernhard Deutz verbindet viele Facetten einer intensiven Beschäftigung mit dem Klang: Unser Angebot reicht von der künstlerischen Neuentwicklung und dem Bau hochwertiger Klangkörper über Seminare zum Selbstbau der Instrumente bis hin zu ihrem musikalischen Einsatz und dem Erleben von Klängen und ihrer Wirkung. » mehr

Klangfülle im aktiven Spiel
Instrumente mit viel Eigenklang laden vom ersten Moment an dazu ein, Spielfreude und Spiellust zu entdecken. Menschen gewinnen einen Zugang zu ihrer inneren Musikalität, auch ohne ein Instrument zu beherrschen – im Lauschen, Improvisieren oder Experimentieren. Klangkörper speziell für zwei oder mehrere Spieler ermöglichen dialogisches Spiel an einem Instrument. Auch für professionelle Musiker ist der Obertonreichtum des puren Klangs im Kontrast zu virtuosem Spiel sehr inspirierend.

Saiteninstrumente für die Musiktherapie
Wir entwickeln und bauen hochwertige Klangkörper – „unverwechselbare Instrumente, die nicht nur besaitet, sondern auch beseelt sind“, so ein befreundeter Therapeut. Bei zahlreichen für die Musiktherapie und Klangtherapie entwickelten Instrumenten steht das rezeptive musikalische und emotionale Erleben des Klangs im Vordergrund.

Klänge für Geist und Körper
Insbesondere Saitenklänge, die nicht primär auditiv wahrgenommen, sondern in einer Klangmassage durch Vibration mit dem ganzen Körper gefühlt werden, ermöglichen eine intensive seelisch-körperliche Selbsterfahrung. Ihre heilsame Kraft ist außerordentlich berührend, wirkungsvoll und überzeugend.

Klangtherapieweiterbildung
Therapeuten, Ärzte und Menschen aus anderen Heilberufen beziehen mit Freude Instrumente in ihre Tätigkeit ein, deren Klänge sie auch als Behandler genießen können.
Aus der Neuentwicklung therapeutischer Instrumente erwuchs unser Anliegen, Menschen in Weiterbildungsseminaren kompetent im Umgang mit den Instrumenten zu schulen.

Hochwertige Saiteninstrumente kaufen
Die Resonanz auf unsere Klangkörper ist groß – inzwischen weltweit.
Der Austausch mit unseren oft anspruchsvollen Kunden ist uns wichtig. Auch deshalb erhalten Sie unsere Instrumente nicht im Handel, sondern direkt bei uns.
Einige Ideen unserer wichtigsten Neuentwicklungen wie Klangstuhl oder Körpertambura wurden inzwischen vielfach auch von anderen Anbietern aufgegriffen – die in ihrer Qualität einzigartigen Originale finden Sie nur in der KlangWerkstatt.

Instrumente selbst bauen und ihre Klänge erfahren
In unseren Seminaren bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, ein Instrument selbst zu bauen oder die Klangwelt der Instrumente auf spielerische Weise aktiv und rezeptiv kennenzulernen.

Unser Klangraum
Sie sind herzlich eingeladen, das hier vorgestellte Instrumentarium aus nunmehr 25 Jahren KlangWerkstatt kennenzulernen – natürlich gerne auch „leibhaftig“ bei einem Besuch in unserem Klangraum in Berlin.

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Aktuelle Kurse

Die Kurstermine für 2017 finden Sie hier in Kürze.

Neuigkeiten

BogenfuesseXL_Koerpertambura

Extra großer Bogenfuß für die Körpertambura

Als Ergänzung und Erweiterung der Körpertambura haben wir einen extra großen Bogenfuß neu entwickelt. Dieser erlaubt es, das Instrument Menschen über den Körper zu stellen, ohne sie unmittelbar körperlich zu berühren. Einsatzbereiche können sein die Arbeit mit Menschen, denen das Instrument nicht direkt auf den Körper aufgelegt werden kann, z.B. mit Hochschwangere oder Wachkomapatienten.
Maße:
Höhe = 40 cm, Ausladung (innen) 55 cm.
Der Fuß erlaubt mit seiner Spannweite von 60cm die Aufstellung auf den gängigen Behandlungsliegen.

COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten

August 2016 / September 2014
Der Arzt und Osteopath Bernhard Hartwig hat im Rahmen seiner Master-Arbeit im Studiengang Komplementärmedizin der Uni Frankfurt/Oder eine Pilotstudie mit der Körpertambura bei Patienten mit Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung durchgeführt.
Die Untersuchung ergab, „dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura – neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien – eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern.“
Ein Beitrag über diese Studie ist im August 2016 in der Zeitschrift  Forschende Komplementärmedizin (Karger-Verlag) erschienen. Die gesamte Studie finden Sie hier.

Musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl in der Palliativmedizin

Mai / November 2015
Im Rahmen einer derzeit noch laufenden wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Heidelberg und der SRH-Hochschule werden auf der Palliativstation am Krankenhaus St. Vincentius in Heidelberg standardisierte musiktherapeutische Interventionen mit Monochord und Klangstuhl angeboten und evaluiert.
Die von Dipl.Psych Marco Warth auf dem Palliativkongreß 2014 in Düsseldorf mit einem Poster vorgestellte Studie Möglichkeiten der musiktherapeutischen Arbeit mit Monochord und Klangstuhl – Eine Einzelfalluntersuchung über den Behandlungsverlauf einer 74-jährigen Patientin mit Mammakarzinom zeigt, „dass die musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl Effekte erzielen kann, die über die bloße Entspannungsreaktion hinausgehen“.

Inzwischen liegt in der Zeitschrift für Palliativmedizin (Thieme-Verlag) ein ausführlicher Beitrag über diese Studie vor, in dem die Autoren zu dem Ergebnis kommen, dass  Behandlungen mit Monochord und Klangstuhl  „die Möglichkeit mit sich bringen, neben aktuell gut untersuchten Zielkriterien wie Schmerzreduktion, Wohlbefinden und Entspannung, auch komplexe emotionale Konflikte wie Verlusterfahrungen, Trauer und Ängste zu bearbeiten.“

Die Ergebnise der gesamten Studie zur Beurteilung entspannungsfördernder Effekte der Musiktherapie in der Palliativmedizin wurden im November 2015 im Deutschen Aerzteblatt veröffentlicht.

Studie zur Klangbehandlung von Schmerzpatienten mit der Körpertambura in einem Hospiz in Indien

Mai 2015
Im Anschluß an die unten beschriebene Studie im Berliner Lazarus-Hospiz wurde von Dr. Cordula Dietrich im St. Joseph-Hospiz in Südindien, einer Einrichtung für obdachlose Sterbende, eine kleine prospektive Fallstudie mit der Körpertambura durchgeführt – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialmedizin der Berliner Charité und der Gandhigram Rural University in Dindigul. Ihre  Ergebnisse sind nun im Indian Journal of Palliativ Care veröffentlicht.
10 Schmerzpatienten wurden wiederholt mit der Körpertambura behandelt und anschließend befragt. Die Behandlung wurde – wie schon von den Patienten im Lazarus Hospiz – überwiegend als sehr angenehm und entspannend empfunden. Zudem wurde von allen Patienten auf einer numerischen Schmerzskala eine deutliche Reduktion der Intensität ihrer körperlichen Schmerzen rückgemeldet.

Klangkurs_Einzel

Studie Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura bei Mukoviszidose – Patienten

November 2014
Die Musiktherapeutin Mechthild Wrede hat auf der 17. Deutschen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg ein Poster über ihre Forschungsarbeit präsentiert, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde:
„Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura als musiktherapeutisches Behandlungsangebot für erwachsene CF Patienten und Begleitpersonen der FOR“
In dieser qualitativen Studie wurde die Gesamtwirkung der Klangbehandlungen von den erwachsenen Patienten ausnahmslos als körperlich positiv und durchweg entspannend empfunden. Zwei Drittel der Befragten bestätigten zudem eine stimmungsverbessernde Wirkung, die im Sinne der Salutogenese die Selbstfürsorge der Patienten und Begleitpersonen fördert.

Koerpertambura im Einsatz

Pilot-Studie zur Klangbehandlung mit der Körpertambura bei Hospiz-Patienten

Mai 2014
Im Berliner Lazarus-Hospiz wurde 2012 – 2013 von Dr. Michael Teut / Charité Universitätsklinik Berlin, Dr. Cordula Dietrich und Bernhard Deutz eine kleine qualitative Pilot-Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind nun bei BMC Palliativ Care veröffentlicht.
Wir haben untersucht, welche Erfahrungen palliativ versorgte Patienten mit einer rezeptiven Musiktherapie beschreiben. Elf Personen wurden mit der Körpertambura behandelt und danach in Interviews befragt, darunter drei Angehörige. Alle Patienten litten unter metastasierten Tumorerkrankungen und wurden palliativ behandelt.
Die Patienten berichten folgende Erfahrungen: Am stärksten und häufigsten wurde ein starkes Gefühl der Ruhe erlebt. Zudem beschrieben die Patienten angenehme Körperempfindungen (z.B. Leichtigkeit) und imaginierten schöne und entspannende Bilder beim Zuhören. 
Seit Abschluss der Studie führen Pflegekräfte des ambulanten wie auch stationären Lazarus-Hospiz eigenständig Klangbehandlungen fort, nachdem sie an einem von Cordula Dietrich und Bernhard Deutz geleiteten Einführungsseminar teilgenommen haben.

KlangWerkstatt in Paris

2. – 21. Februar 2015
Die Handwerkskammern Paris und Berlin veranstalteten vom 2. – 21. Februar in Paris eine gemeinsame Ausstellung von Objekten Berliner und Pariser Designer und Kunsthandwerker.
Die KlangWerkstatt wurde dazu eingeladen und stellte eine gewölbte Körpertambura aus.
Die Austellung fand statt im Pariser Rathaus Hotel de Ville, den Katalog finden Sie hier.