Philosophie

Am Anfang meiner Arbeit stand die Inspiration durch Chrotta und Monochord. Aus der daraus erwachten Neugier für die Kunst des Geigenbaus und der Faszination für ungewöhnliche, monochrome Klänge wuchs in mir die Lust zur Neuschöpfung. Eine ideale Synthese fand ich in der Entwicklung einfach spielbarer und zugleich kunstvoll gebauter Saiten- und Klanginstrumente, die höchsten Ansprüchen genügen.

Meine Auseinandersetzung mit der geistig-seelischen Wirkung von Musik und Klängen sowie die ganz persönliche Sehnsucht, mitten im Klang zu sein, hat die Entstehung zahlreicher Instrumente für die Musiktherapie und Klangtherapie befördert (sh. dazu auch mein ausführlicher Beitrag »Bauen Sie eigentlich auch Instrumente, mit denen man richtige Musik machen kann?« in der Musiktherapeutischen Umschau, 3/2013).

Persönliche Triebfedern meiner Arbeit sind kreative Leidenschaft, die beharrliche Suche nach dem Optimum und die Freude an der Zusammenarbeit mit engagierten Instrumentenbauern. Unerläßlich für die Entwicklung wie auch Realisierung neuer Ideen ist mir der intensive persönliche Austausch mit unseren oft anspruchsvollen Kunden.
Das Resultat sind „unverwechselbare Instrumente, die nicht nur besaitet, sondern auch beseelt sind“ – so ein befreundeter Therapeut.

Neue Instrumente wollen nicht nur entwickelt, sondern auch in die Welt gebracht werden. Ein wichtiges Anliegen ist mir hier auch die Vermittlung von Kompetenz – sowohl beim Selbstbau und der Handhabung von Instrumenten wie auch in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit Klängen.

Bernhard Deutz