EinKlang

Der musikalische Kosmos der Klanginstrumente ist reichhaltig. Wir laden Sie ein in das vielgestaltige Spektrum der Saiteninstrumente.
Seit über 30 Jahren verbindet die KlangWerkstatt Bernhard Deutz viele Facetten einer intensiven Beschäftigung mit dem Klang: Unser Angebot reicht von der künstlerischen Neuentwicklung und dem Bau hochwertiger Klangkörper über Seminare zum Selbstbau der Instrumente bis hin zu ihrem musikalischen Einsatz und dem Erleben von Klängen und ihrer Wirkung.» mehr

Klangfülle im aktiven Spiel
Instrumente mit viel Eigenklang laden vom ersten Moment an dazu ein, Spielfreude und Spiellust zu entdecken. Menschen gewinnen einen Zugang zu ihrer inneren Musikalität, auch ohne ein Instrument zu beherrschen – im Lauschen, Improvisieren oder Experimentieren. Klangkörper speziell für zwei oder mehrere Spieler ermöglichen dialogisches Spiel an einem Instrument. Auch für professionelle Musiker ist der Obertonreichtum des puren Klangs im Kontrast zu virtuosem Spiel sehr inspirierend.

Saiteninstrumente für die Musiktherapie
Wir entwickeln und bauen hochwertige Klangkörper – „unverwechselbare Instrumente, die nicht nur besaitet, sondern auch beseelt sind“, so ein befreundeter Therapeut. Bei zahlreichen für die Musiktherapie und Klangtherapie entwickelten Instrumenten steht das rezeptive musikalische und emotionale Erleben des Klangs im Vordergrund.

Klänge für Geist und Körper
Insbesondere Saitenklänge, die nicht primär auditiv wahrgenommen, sondern in einer Klangmassage durch Vibration mit dem ganzen Körper gefühlt werden, ermöglichen eine intensive seelisch-körperliche Selbsterfahrung. Ihre heilsame Kraft ist außerordentlich berührend, wirkungsvoll und überzeugend.

Klangtherapieweiterbildung
Therapeuten, Ärzte und Menschen aus anderen Heilberufen beziehen mit Freude Instrumente in ihre Tätigkeit ein, deren Klänge sie auch als Behandler genießen können.
Aus der Neuentwicklung therapeutischer Instrumente erwuchs unser Anliegen, Menschen in Weiterbildungsseminaren kompetent im Umgang mit den Instrumenten zu schulen.

Hochwertige Saiteninstrumente kaufen
Die Resonanz auf unsere Klangkörper ist groß – inzwischen weltweit.
Der Austausch mit unseren oft anspruchsvollen Kunden ist uns wichtig. Auch deshalb erhalten Sie unsere Instrumente nicht im Handel, sondern direkt bei uns.
Einige Ideen unserer wichtigsten Neuentwicklungen wie Klangstuhl oder Körpertambura wurden inzwischen vielfach auch von anderen Anbietern aufgegriffen – die in ihrer Qualität einzigartigen Originale finden Sie nur in der KlangWerkstatt.

Nachhaltigkeit
Wir verwenden nahezu ausschließlich natürlich gewachsene Tonhölzer: Bergfichte aus dem Alpenraum und verschiedene europäische Laubhölzer – unter weitestgehendem Verzicht auf tropische Hölzer.
Alle Instrumente sind so konzipiert und gebaut, daß sie bei sachgemäßem Gebrauch auch nach vielen Jahren und Jahrzehnten noch voll funktionstüchtig sein und wohl klingen sollten.

Instrumente selbst bauen und ihre Klänge erfahren
In unseren Seminaren bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, ein Instrument selbst zu bauen oder die Klangwelt der Instrumente auf spielerische Weise aktiv und rezeptiv kennenzulernen.

Unser Klangraum
Sie sind herzlich eingeladen, das hier vorgestellte Instrumentarium aus nunmehr 25 Jahren KlangWerkstatt kennenzulernen – natürlich gerne auch „leibhaftig“ bei einem Besuch in unserem Klangraum in Berlin.

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Neuigkeiten

Impressionen von unserem KlangWerkstatt-Fest am 14. September 2019

Wir hatten ein wunderbares Fest mit zahlreichen Gästen – anläßlich:

  • 30 + 1 Jahre KlangWerkstatt

  • 20 + 1 Jahre Christburger Str.

  • 1. Platz für MoTaKa beim Internationalen Therapie-Instrumenten-Wettbewerb

Unseren ganz herzlichen Dank den Festrednerinnen Marie-Luise Zimmer und
Hartmut Schröder – sowie allen BesucherInnen!

Bernhard Deutz und das Team der KlangWerkstatt

(Fotos: Holger Uhrig)

 

Die KlangWerkstatt im Wandel

2024

Liebe Kund*innen und interessierte Menschen,

Die KlangWerkstatt besteht nun seit über 35 Jahren – für uns ein Anlass zu großer Freude!

Als Gründer habe ich das Zusammenspiel künstlerisch-handwerklicher, musikalischer und therapeutischer Aspekte stets genossen und daraus viele Ideen für Klangkörper entwickeln und im Team mit meinen drei engagierten Mitarbeiter*innen umsetzen können.
Immer wieder überrascht und beglückt war ich über die große Resonanz auf unsere Neuschöpfungen und ihre vielfältigen Einsatzbereiche.

Nach so vielen Jahren ist es für mich nun an der Zeit, mich aus der KlangWerkstatt zurückzuziehen.
Dabei ist es mir eine Herzensangelegenheit, den Fortbestand dieses erfolgreichen Projekts zu sichern und mein Unternehmen mit weiterem Entwicklungspotential in neue Hände zu übergeben. 

Damit dies gelingen kann, suche ich einen aufgeschlossenen, engagierten und kreativen Menschen, der sich für unsere Instrumente begeistert und mit unternehmerischer Lust und Interesse am therapeutischen Feld einen florierenden Betrieb als Inhaber*in weiterführen möchte.
Die Herstellung der Instrumente wird auch zukünftig in den Händen meiner langjährigen Mitarbeiter liegen – es muss also nicht unbedingt eine Instrumentenbauer*in sein.

Währenddessen geht unsere Arbeit natürlich unverändert weiter – wir sind offen für Aufträge und Kursanmeldungen!

Ich freue mich über jede Rückmeldung von Interessierten und auf die gemeinsame Gestaltung des Übergabeprozesses!

Herzlich
Bernhard Deutz
https://www.deutz-klangwerkstatt_Nachfolge.pdf

Hilfsprojekte für Musiktherapeut*innen in der Ukraine

Januar 2024
Die Musiktherapeutin Gulsanam Sadik hat in 2023 in Zusammenarbeit mit der Deutsche Musiktherapeutischen Gesellschaft eine Spendenaktion für Gebrauchtinstrumente gestartet, bei der mehrere Instrumente von Kolleg*innen aus ganz Deutschland gespendet wurden. Auch die KlangWerkstatt hat sich mit einem Monochord, einem Streichrohr, einer Kinderharfe und einem Streichpsalter daran beteiligt.
Wir freuen uns, daß die bei den Musiktherapeut*innen z.T. noch unbekannten Instrumente nun zum Einsatz kommen können!

Workshop „Klangerfahrung im Kontext von Musiktherapie“ auf der Berlin Summerschool Integrative Medizin

25. August 2023
Bernhard Deutz und Christiane Trost

Musik, Klang, Schwingung – unser Workshop auf der 6. Berlin Summerschool Integrative Medizin möchte die Teilnehmenden ins Lauschen und Fühlen bringen. Neben kurzen fachlichen Erklärungen zur Wirkung monochromer Klänge und zur rezeptiven Musiktherapie geht es vor allem um Selbsterfahrung mit Klang – im Liegen, Entspannen und Loslassen. Eingeschlossen in unser Angebot ist das eigene Ausprobieren eines einfach spielbaren Saiteninstruments, der Körpertambura, und das ganzkörperliche Erleben von Klang mit diesem Instrument. Diese spezielle Körper- und Selbsterfahrung wird unterstützt und verstärkt durch das Erleben des verbindenden Moments von Klang in der Gruppe. Der Workshop ist offen für alle
Interessierten – es werden keine besonderen Voraussetzungen erwartet.

Kongress für Integrative Medizin – Medizin in der Zeitenwende

03. – 10. Mai 2023
auf der Hippokrates-Insel Kos (Griechenland)

Bernhard Deutz bietet im Rahmen des Kongressprogramms einen workshop an zum Thema
„Pythagoras, Obertöne und die heilsame Wirkung von Körperklangerfahrungen“.

Der Kongress wird veranstaltet von der Internationalen Gesellschaft für Naturheilkunde, die über das Medizinische hinaus die klassische Naturheilkunde mit einem neuen Konzept der Kulturheilkunde verbindet: „Kunst und Musik sowie eine Kultur der Achtsamkeit und Verbundenheit schließen wir in Heilungsprozesse ein.“

Anmeldung und Programm bitte direkt beim Veranstalter

MoTaKa II – das Kleine KlangRad®

9. September 2021

Wir freuen uns über unsere jüngste Neuentwicklung:
Soeben haben wir fertiggestellt MoTaKa II – ein kleineres Geschwisterinstrument von MoTaKa – das KlangRad®.
Das neue KlangRad hat einen Durchmesser von 70 cm (gegenüber 80 cm beim Prototyp) und ist mit drei Spielebenen etwas einfacher und überschaubarer zu handeln sowie leichter und kompakter zu transportieren. Seine Tonlage bewegt sich entsprechend der kürzeren Saitenlänge in einem höheren Register.

Als dialogisches Instrument ist das kleine MoTaKa für musikalische Begegnungen wie auch für den therapeutischen Einsatz bestens geeignet, gleichermaßen aber auch für solistsches Spiel.

Durch Umstimmen weniger Saiten läßt sich die Stimmungscharakteristik leicht verändern:

Klangbeispiel in Dur

Klangbeispiel in Moll

Unser neues Instrument: MoTaKa – das KlangRad®

5. April 2019

Frisch fertig geworden ist unser neues Instrument: MoTaKa – das KlangRad®.
Und: Soeben ausgezeichnet mit dem 1. Preis beim Internationalen „Wettbewerb neue Therapie-Instrumente“, der gemeinsam von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft und der Frankfurter Musikmesse ausgelobt wurde!
Das KlangRad® war das herausragende Instrument dieses Wettbewerbs und wurde ausgewählt wegen seiner Originalität, seines Designs, der Handhabbarkeit sowie besonders wegen seines Potenzials als dialogisches Instrument für den therapeutischen Einsatz

Infoblatt MoTaKa

Wettbewerb_KlangRad_MU-2019

https://www.musiktherapie.de/neue-instrumente-fuer-musiktherapie

Pressemitteilung der Musikmesse zur Preisverleihung

Klangbehandlungen mit Christiane Trost auf der Klangliege oder mit der Körpertambura

Zusätzlich zum Klangseminar am Samstag mit Bernhard Deutz (oder auch unabhängig davon) bietet die Musiktherapeutin Christiane Trost jeweils am Freitag davor im Klangraum der KlangWerkstatt Vertiefende Einzel-Klangbehandlungen an, und zwar am:
8. März 2024
13. September 2024
29. November 2024
Nähere Infos erhalten Sie direkt bei Christiane Trost.

Aktuelle Kurse

Klangkurs: Klangerfahrung, Spieltechniken und Therapeutische Erfahrungen mit der Körpertambura

09. März 2024
Bernhard Deutz und Christiane Trost

Zeit: Samstag, 09.03., 11:00 – 19:00 Uhr
Ort: Remise an der Marie, Marienburger Str. 5a, 10405 Berlin
Kosten: Teilnahmegebühr: 170,- € (ermäßigt 145,- €)
Fortbildung: Von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft mit 8 Fortbildungspunkten zertifiziert

Wir werden uns an diesem Tag auf verschiedene Weise mit der Körpertambura beschäftigen und vertraut machen: Mit dem Innenleben ihres Klangs, dem Stimmen und mit Spieltechniken. Es gibt ausgiebig Gelegenheit, die Körpertambura selbst zu spielen und das „Bespielt-Werden“ rezeptiv zu erleben und zu genießen.
Die Wirkkraft des Körpertamburaklangs wird theoretisch und durch Therapiebeispiele aus unterschiedlichen psychotherapeutischen wie pädagogischen Praxisbereichen erläutert. Willkommen sind sowohl Menschen, die bereits eine Körpertambura einsetzen und besitzen (bitte Instrument mitbringen) wie auch Interessent*innen, die neugierig darauf sind, dieses Instrument kennenzulernen.
Warteliste

Baukurs: Bau einer Körpertambura mit gewölbter Decke oder Tamburina

31. Mai – 02. Juni 2024
David Hensel

Zeit: Freitag, 31.05., 13:00 – 21:00 Uhr
Samstag, 01.06. und Sonntag, 02.06.,
jeweils 9:00 – ca. 19:00 Uhr
Ort: KlangWerkstatt
Kosten: Teilnahmegebühr: 490,- € (ermäßigt 420,- €)
Material: 630,- € für Körpertambura, 500,- € für Tamburina
Von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert

Wir bauen aus aufwendig vorbereiteten Bestandteilen wahlweise eine Körpertambura oder Tamburina, jeweils mit gewölbter Resonanzdecke und gewölbtem Boden.
Der Kurs findet mit max. 6 Teilnehmer*innen statt.
Warteliste

Infos und Forschung

Klangliege für Frühgeborene auf Intensivstation

2021
Die Universitätsmedizin Halle (Saale) setzt seit März 2021 eine Klangwiege aus der KlangWerkstatt für eine begleitende Musiktherapie ein, um Frühgeborene zu beruhigen und sanft an ihre Umwelt zu gewöhnen.

In Zukunft soll die Klangwiege auch in die Forschung an der Universitätsmedizin Halle (Saale) einbezogen werden, um herauszufinden, wie sich die Musiktherapie etwa auf Atmung, Herzschlag und Hirnentwicklung der Frühgeborenen auswirkt. Nähere Infos sh. hier

Auch in der Musiktherapie im Betheler Kinderzentrum wird seit einigen Jahren eine Klangwiege für Frühgeborene eingesetzt.

Christiane Trost, Die Klangliege in der musiktherapeutischen Einzelarbeit

2021
Auf der Basis langer und vielseitiger Erfahrungen in der musiktherapeutischen Einzelarbeit widmet Christiane Trost ihre Aufmerksamkeit der Klangliege. Umfassend wird erklärt, wie das Instrument physische und psychische Parameter des Klangerlebenden beeinflusst und wie diese Wirkung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern in der therapeutischen Arbeit genutzt werden kann.
Trost weist auf, dass in einer Zeit der Reizüberflutung des alltäglichen Lebens in visueller, akustischer, sensorischer, mobiler und stark emotionaler Art die rezeptive therapeutische Arbeit mit der Klangliege eine besondere Kraft hat. Diese führt sie zurück, u. a. auf die intensiven Schwingungen, die zu einer Relaxation des gesamten Körpergewebes führen, gleichzeitig das Körpergedächtnis anregen, um mit einhergehenden Tranceerfahrungen verschüttete Bereiche außerhalb des Alltagserlebens zu öffnen. Anhand einiger Therapieverläufe wird gezeigt, wie der auf besondere Weise ungefährliche mütterliche (Klang-)Raum Menschen hilft, sich wieder mit ihren abgeschnittenen und unterdrückten Gefühlen zu verbinden. Eingebunden sind die geschilderten Therapien in eine multimodale Herangehensweise, die die Wirksamkeit von Musiktherapie als ganzheitlichem Verfahren unterstreicht. Heilende Effekte werden bei der Synergie der Interventionen von Klang-, Körper- und bildnerischer Ausdrucksarbeit sichtbar. Die Therapeutin beschreibt, wie Menschen nach langer Zeit das erste Mal wieder das Gefühl von Leichtigkeit, Loslassen und „ozeanischer“ Entgrenzung erfahren.
Reichert Verlag. ISBN 978-3-7520-0578-3

Christian Engelbert, Körpertambura – Klangmassage zur Tiefenentspannung und Heilung

2019
Die Behandlung mit Klängen ist bis ins 19. Jahrhundert traditionell Bestandteil der Medizin gewesen. Man wusste, dass unser Körper ein Resonanzraum ist, der sehr sensibel auf Schwingungen von Klanginstrumenten reagiert. Die Körpertambura, die direkt auf den Körper gelegt wird, ist ein solches Musikinstrument – ihre harmonischen Klänge und feinen Vibrationen lösen nicht nur eine Tiefenentspannung aus, sie werden auch in der begleitenden Therapie schwerwiegender Erkrankungen verwendet, etwa bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, Krebs und sogar bei Patienten auf Intensivstationen sowie im Wachkoma. Das heilsame Saiteninstrument, das im Jahr 2002 entwickelt wurde und seither von Musik- und Psychotherapeuten sowie Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen benutzt wird, ist inzwischen weltweit im Einsatz.
Beitrag in „Natur und Heilen“, November 2019

Die KlangWerkstatt im Online-Forum „Kreativität und Innerer Heiler“

22. Februar bis 3. März 2019
Das Forum Kreativ ist ein Online-Kongress, bei dem die Musikerin und Klangtherapeutin Birgit Reimer Interviews mit 30 Musikern, Künstlern und Heilern geführt hat. Sie schreibt hierzu: „Schöpferische Kraft ist aus meiner Sicht der Schlüssel für Heilung, Selbstheilung und Glücksempfinden. „Heilsein“  bedeutet,  so wie ich es sehe, viel mehr als körperlich gesund zu sein, es bedeutet,  im Einklang mit sich selbst und dem inneren Seelenweg zu sein.“
Ich freue mich, hier auch dabei zu sein! In dem mit mir geführten Interview (Ausstrahlung am 24.Februar um 18.00h) geht es u.a. um den kreativen Prozess der Entstehung unserer Instrumente, um Zukunftsvisionen und die Frage, welchen Beitrag die Instrumente und Klänge für das Gesund-Sein von Menschen leisten können. Hier ein kleiner Ausschnitt.

Klangtherapie in der Radioonkologie – Pilotstudie zur Anwendbarkeit und Wirksamkeit der Körpertambura bei mediastinal bestrahlten Patienten

Juni 2017
In dieser quanitativen und qualitativen Pilotstudie wurde untersucht, „ob die Anwendung einer Klangtherapie mit einer Körpertambura bei laufender mediastinaler Radiotherapie (RT) das Befinden der Patienten verbessern kann.“

Die im Rahmen der stationären psychoonkologischen Betreuung angebotene Klangbehandlung mit einer Körpertambura zeigte in dieser Studie neben einer signifikanten Reduzierung von Luftnot und Angst weitere von den Patienten als positiv empfundene Wirkungen wie Entspannung, Ruhe und Wohlbefinden.

COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten

August 2016 / September 2014
Der Arzt und Osteopath Bernhard Hartwig hat im Rahmen seiner Master-Arbeit im Studiengang Komplementärmedizin der Uni Frankfurt/Oder eine Pilotstudie mit der Körpertambura bei Patienten mit Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung durchgeführt.
Die Untersuchung ergab, „dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura – neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien – eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern.“
Ein Beitrag über diese Studie ist im August 2016 in der Zeitschrift  Forschende Komplementärmedizin (Karger-Verlag) erschienen. Die gesamte Studie finden Sie hier.
Die Studie wird auch vorgestellt auf der Seite Naturheilkunde und Komplementärmedizin der Carstens-Stiftung.

Musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl in der Palliativmedizin

Mai / November 2015
Im Rahmen einer derzeit noch laufenden wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Heidelberg und der SRH-Hochschule werden auf der Palliativstation am Krankenhaus St. Vincentius in Heidelberg standardisierte musiktherapeutische Interventionen mit Monochord und Klangstuhl angeboten und evaluiert.
Die von Dipl.Psych Marco Warth auf dem Palliativkongreß 2014 in Düsseldorf mit einem Poster vorgestellte Studie Möglichkeiten der musiktherapeutischen Arbeit mit Monochord und Klangstuhl – Eine Einzelfalluntersuchung über den Behandlungsverlauf einer 74-jährigen Patientin mit Mammakarzinom zeigt, „dass die musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl Effekte erzielen kann, die über die bloße Entspannungsreaktion hinausgehen“.

Inzwischen liegt in der Zeitschrift für Palliativmedizin (Thieme-Verlag) ein ausführlicher Beitrag über diese Studie vor, in dem die Autoren zu dem Ergebnis kommen, dass  Behandlungen mit Monochord und Klangstuhl  „die Möglichkeit mit sich bringen, neben aktuell gut untersuchten Zielkriterien wie Schmerzreduktion, Wohlbefinden und Entspannung, auch komplexe emotionale Konflikte wie Verlusterfahrungen, Trauer und Ängste zu bearbeiten.“

Die Ergebnise der gesamten Studie zur Beurteilung entspannungsfördernder Effekte der Musiktherapie in der Palliativmedizin wurden im November 2015 im Deutschen Aerzteblatt veröffentlicht.

Studie zur Klangbehandlung von Schmerzpatienten mit der Körpertambura in einem Hospiz in Indien

Mai 2015
Im Anschluß an die unten beschriebene Studie im Berliner Lazarus-Hospiz wurde von Dr. Cordula Dietrich im St. Joseph-Hospiz in Südindien, einer Einrichtung für obdachlose Sterbende, eine kleine prospektive Fallstudie mit der Körpertambura durchgeführt – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialmedizin der Berliner Charité und der Gandhigram Rural University in Dindigul. Ihre  Ergebnisse sind nun im Indian Journal of Palliativ Care veröffentlicht.
10 Schmerzpatienten wurden wiederholt mit der Körpertambura behandelt und anschließend befragt. Die Behandlung wurde – wie schon von den Patienten im Lazarus Hospiz – überwiegend als sehr angenehm und entspannend empfunden. Zudem wurde von allen Patienten auf einer numerischen Schmerzskala eine deutliche Reduktion der Intensität ihrer körperlichen Schmerzen rückgemeldet.

Studie Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura bei Mukoviszidose – Patienten

November 2014
Die Musiktherapeutin Mechthild Wrede hat auf der 17. Deutschen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg ein Poster über ihre Forschungsarbeit präsentiert, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde:
„Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura als musiktherapeutisches Behandlungsangebot für erwachsene CF Patienten und Begleitpersonen der FOR“
In dieser qualitativen Studie wurde die Gesamtwirkung der Klangbehandlungen von den erwachsenen Patienten ausnahmslos als körperlich positiv und durchweg entspannend empfunden. Zwei Drittel der Befragten bestätigten zudem eine stimmungsverbessernde Wirkung, die im Sinne der Salutogenese die Selbstfürsorge der Patienten und Begleitpersonen fördert.

Pilot-Studie zur Klangbehandlung mit der Körpertambura bei Hospiz-Patienten

Mai 2014
Im Berliner Lazarus-Hospiz wurde 2012 – 2013 von Dr. Michael Teut / Charité Universitätsklinik Berlin, Dr. Cordula Dietrich und Bernhard Deutz eine kleine qualitative Pilot-Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind nun bei BMC Palliativ Care veröffentlicht.
Wir haben untersucht, welche Erfahrungen palliativ versorgte Patienten mit einer rezeptiven Musiktherapie beschreiben. Elf Personen wurden mit der Körpertambura behandelt und danach in Interviews befragt, darunter drei Angehörige. Alle Patienten litten unter metastasierten Tumorerkrankungen und wurden palliativ behandelt.
Die Patienten berichten folgende Erfahrungen: Am stärksten und häufigsten wurde ein starkes Gefühl der Ruhe erlebt. Zudem beschrieben die Patienten angenehme Körperempfindungen (z.B. Leichtigkeit) und imaginierten schöne und entspannende Bilder beim Zuhören. 
Seit Abschluss der Studie führen Pflegekräfte des ambulanten wie auch stationären Lazarus-Hospiz eigenständig Klangbehandlungen fort, nachdem sie an einem von Cordula Dietrich und Bernhard Deutz geleiteten Einführungsseminar teilgenommen haben.