EinKlang

Der musikalische Kosmos der Klanginstrumente ist reichhaltig. Wir laden Sie ein in das vielgestaltige Spektrum der Saiteninstrumente.
Seit über 30 Jahren verbindet die KlangWerkstatt Bernhard Deutz viele Facetten einer intensiven Beschäftigung mit dem Klang: Unser Angebot reicht von der künstlerischen Neuentwicklung und dem Bau hochwertiger Klangkörper über Seminare zum Selbstbau der Instrumente bis hin zu ihrem musikalischen Einsatz und dem Erleben von Klängen und ihrer Wirkung.» mehr

Klangfülle im aktiven Spiel
Instrumente mit viel Eigenklang laden vom ersten Moment an dazu ein, Spielfreude und Spiellust zu entdecken. Menschen gewinnen einen Zugang zu ihrer inneren Musikalität, auch ohne ein Instrument zu beherrschen – im Lauschen, Improvisieren oder Experimentieren. Klangkörper speziell für zwei oder mehrere Spieler ermöglichen dialogisches Spiel an einem Instrument. Auch für professionelle Musiker ist der Obertonreichtum des puren Klangs im Kontrast zu virtuosem Spiel sehr inspirierend.

Saiteninstrumente für die Musiktherapie
Wir entwickeln und bauen hochwertige Klangkörper – „unverwechselbare Instrumente, die nicht nur besaitet, sondern auch beseelt sind“, so ein befreundeter Therapeut. Bei zahlreichen für die Musiktherapie und Klangtherapie entwickelten Instrumenten steht das rezeptive musikalische und emotionale Erleben des Klangs im Vordergrund.

Klänge für Geist und Körper
Insbesondere Saitenklänge, die nicht primär auditiv wahrgenommen, sondern in einer Klangmassage durch Vibration mit dem ganzen Körper gefühlt werden, ermöglichen eine intensive seelisch-körperliche Selbsterfahrung. Ihre heilsame Kraft ist außerordentlich berührend, wirkungsvoll und überzeugend.

Klangtherapieweiterbildung
Therapeuten, Ärzte und Menschen aus anderen Heilberufen beziehen mit Freude Instrumente in ihre Tätigkeit ein, deren Klänge sie auch als Behandler genießen können.
Aus der Neuentwicklung therapeutischer Instrumente erwuchs unser Anliegen, Menschen in Weiterbildungsseminaren kompetent im Umgang mit den Instrumenten zu schulen.

Hochwertige Saiteninstrumente kaufen
Die Resonanz auf unsere Klangkörper ist groß – inzwischen weltweit.
Der Austausch mit unseren oft anspruchsvollen Kunden ist uns wichtig. Auch deshalb erhalten Sie unsere Instrumente nicht im Handel, sondern direkt bei uns.
Einige Ideen unserer wichtigsten Neuentwicklungen wie Klangstuhl oder Körpertambura wurden inzwischen vielfach auch von anderen Anbietern aufgegriffen – die in ihrer Qualität einzigartigen Originale finden Sie nur in der KlangWerkstatt.

Nachhaltigkeit
Wir verwenden nahezu ausschließlich natürlich gewachsene Tonhölzer: Bergfichte aus dem Alpenraum und verschiedene europäische Laubhölzer – unter weitestgehendem Verzicht auf tropische Hölzer.
Alle Instrumente sind so konzipiert und gebaut, daß sie bei sachgemäßem Gebrauch auch nach vielen Jahren und Jahrzehnten noch voll funktionstüchtig sein und wohl klingen sollten.

Instrumente selbst bauen und ihre Klänge erfahren
In unseren Seminaren bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, ein Instrument selbst zu bauen oder die Klangwelt der Instrumente auf spielerische Weise aktiv und rezeptiv kennenzulernen.

Unser Klangraum
Sie sind herzlich eingeladen, das hier vorgestellte Instrumentarium aus nunmehr 25 Jahren KlangWerkstatt kennenzulernen – natürlich gerne auch „leibhaftig“ bei einem Besuch in unserem Klangraum in Berlin.

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Neuigkeiten

Impressionen von unserem KlangWerkstatt-Fest am 14. September 2019

Wir hatten ein wunderbares Fest mit zahlreichen Gästen – anläßlich:

  • 30 + 1 Jahre KlangWerkstatt

  • 20 + 1 Jahre Christburger Str.

  • 1. Platz für MoTaKa beim Internationalen Therapie-Instrumenten-Wettbewerb

Unseren ganz herzlichen Dank den Festrednerinnen Marie-Luise Zimmer und
Hartmut Schröder – sowie allen BesucherInnen!

Bernhard Deutz und das Team der KlangWerkstatt

(Fotos: Holger Uhrig)

 

In eigener Sache:

Office-Manager /Bürokraft (m/w/d) für die KlangWerkstatt gesucht

Wir freuen wir uns ab sofort auf Unterstützung durch einen engagierten Menschen mit kaufmännischer, buchhalterischer oder betriebswirtschaftlicher Kompetenz, der sich mit unserem Angebot verbinden und in einem sehr persönlichen Team-Umfeld dauerhaft engagieren möchte.
Näheres erfahren Sie hier.

Brandaktuell: MoTaKa II – das Kleine KlangRad®

9. September 2021

Wir freuen uns über unsere jüngste Neuentwicklung:
Soeben haben wir fertiggestellt MoTaKa II – ein kleineres Geschwisterinstrument von MoTaKa – das KlangRad®.
Das neue KlangRad hat einen Durchmesser von 70 cm (gegenüber 80 cm beim Prototyp) und ist mit drei Spielebenen etwas einfacher und überschaubarer zu handeln sowie leichter und kompakter zu transportieren. Seine Tonlage bewegt sich entsprechend der kürzeren Saitenlänge in einem höheren Register.

Als dialogisches Instrument ist das kleine MoTaKa für musikalische Begegnungen wie auch für den therapeutischen Einsatz bestens geeignet, gleichermaßen aber auch für solistsches Spiel.

Durch Umstimmen weniger Saiten läßt sich die Stimmungscharakteristik leicht verändern:

Klangbeispiel in Dur

Klangbeispiel in Moll

Unser neues Instrument: MoTaKa – das KlangRad®

5. April 2019

Frisch fertig geworden ist unser neues Instrument: MoTaKa – das KlangRad®.
Und: Soeben ausgezeichnet mit dem 1. Preis beim Internationalen „Wettbewerb neue Therapie-Instrumente“, der gemeinsam von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft und der Frankfurter Musikmesse ausgelobt wurde!
Das KlangRad® war das herausragende Instrument dieses Wettbewerbs und wurde ausgewählt wegen seiner Originalität, seines Designs, der Handhabbarkeit sowie besonders wegen seines Potenzials als dialogisches Instrument für den therapeutischen Einsatz.

Pressemitteilung der Musikmesse zur Preisverleihung

Infoblatt MoTaKa

Wettbewerb_KlangRad_MU-2019

https://www.musiktherapie.de/neue-instrumente-fuer-musiktherapie

Aktuelle Kurse

Die Termine für 2023 erscheinen hier in Kürze

Infos und Forschung

Christiane Trost, Die Klangliege in der musiktherapeutischen Einzelarbeit

2021
Auf der Basis langer und vielseitiger Erfahrungen in der musiktherapeutischen Einzelarbeit widmet Christiane Trost ihre Aufmerksamkeit der Klangliege. Umfassend wird erklärt, wie das Instrument physische und psychische Parameter des Klangerlebenden beeinflusst und wie diese Wirkung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern in der therapeutischen Arbeit genutzt werden kann.
Trost weist auf, dass in einer Zeit der Reizüberflutung des alltäglichen Lebens in visueller, akustischer, sensorischer, mobiler und stark emotionaler Art die rezeptive therapeutische Arbeit mit der Klangliege eine besondere Kraft hat. Diese führt sie zurück, u. a. auf die intensiven Schwingungen, die zu einer Relaxation des gesamten Körpergewebes führen, gleichzeitig das Körpergedächtnis anregen, um mit einhergehenden Tranceerfahrungen verschüttete Bereiche außerhalb des Alltagserlebens zu öffnen. Anhand einiger Therapieverläufe wird gezeigt, wie der auf besondere Weise ungefährliche mütterliche (Klang-)Raum Menschen hilft, sich wieder mit ihren abgeschnittenen und unterdrückten Gefühlen zu verbinden. Eingebunden sind die geschilderten Therapien in eine multimodale Herangehensweise, die die Wirksamkeit von Musiktherapie als ganzheitlichem Verfahren unterstreicht. Heilende Effekte werden bei der Synergie der Interventionen von Klang-, Körper- und bildnerischer Ausdrucksarbeit sichtbar. Die Therapeutin beschreibt, wie Menschen nach langer Zeit das erste Mal wieder das Gefühl von Leichtigkeit, Loslassen und „ozeanischer“ Entgrenzung erfahren.
Reichert Verlag. ISBN 978-3-7520-0578-3

Christian Engelbert, Körpertambura – Klangmassage zur Tiefenentspannung und Heilung

2019
Die Behandlung mit Klängen ist bis ins 19. Jahrhundert traditionell Bestandteil der Medizin gewesen. Man wusste, dass unser Körper ein Resonanzraum ist, der sehr sensibel auf Schwingungen von Klanginstrumenten reagiert. Die Körpertambura, die direkt auf den Körper gelegt wird, ist ein solches Musikinstrument – ihre harmonischen Klänge und feinen Vibrationen lösen nicht nur eine Tiefenentspannung aus, sie werden auch in der begleitenden Therapie schwerwiegender Erkrankungen verwendet, etwa bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, Krebs und sogar bei Patienten auf Intensivstationen sowie im Wachkoma. Das heilsame Saiteninstrument, das im Jahr 2002 entwickelt wurde und seither von Musik- und Psychotherapeuten sowie Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen benutzt wird, ist inzwischen weltweit im Einsatz.
Beitrag in „Natur und Heilen“, November 2019

Die KlangWerkstatt im Online-Forum „Kreativität und Innerer Heiler“

22. Februar bis 3. März 2019
Das Forum Kreativ ist ein Online-Kongress, bei dem die Musikerin und Klangtherapeutin Birgit Reimer Interviews mit 30 Musikern, Künstlern und Heilern geführt hat. Sie schreibt hierzu: „Schöpferische Kraft ist aus meiner Sicht der Schlüssel für Heilung, Selbstheilung und Glücksempfinden. „Heilsein“  bedeutet,  so wie ich es sehe, viel mehr als körperlich gesund zu sein, es bedeutet,  im Einklang mit sich selbst und dem inneren Seelenweg zu sein.“
Ich freue mich, hier auch dabei zu sein! In dem mit mir geführten Interview (Ausstrahlung am 24.Februar um 18.00h) geht es u.a. um den kreativen Prozess der Entstehung unserer Instrumente, um Zukunftsvisionen und die Frage, welchen Beitrag die Instrumente und Klänge für das Gesund-Sein von Menschen leisten können. Hier ein kleiner Ausschnitt.

Die Teilnahme am Forum Kreativ ist in der Zeit vom 22. Februar – 3. März kostenlos für alle Menschen, die sich dort anmelden. Zu einem späteren Zeitpunkt können die gesammelten Interviews auf DVD erworben werden.

Klangtherapie in der Radioonkologie – Pilotstudie zur Anwendbarkeit und Wirksamkeit der Körpertambura bei mediastinal bestrahlten Patienten

Juni 2017
In dieser quanitativen und qualitativen Pilotstudie wurde untersucht, „ob die Anwendung einer Klangtherapie mit einer Körpertambura bei laufender mediastinaler Radiotherapie (RT) das Befinden der Patienten verbessern kann.“

Die im Rahmen der stationären psychoonkologischen Betreuung angebotene Klangbehandlung mit einer Körpertambura zeigte in dieser Studie neben einer signifikanten Reduzierung von Luftnot und Angst weitere von den Patienten als positiv empfundene Wirkungen wie Entspannung, Ruhe und Wohlbefinden.

COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten

August 2016 / September 2014
Der Arzt und Osteopath Bernhard Hartwig hat im Rahmen seiner Master-Arbeit im Studiengang Komplementärmedizin der Uni Frankfurt/Oder eine Pilotstudie mit der Körpertambura bei Patienten mit Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung durchgeführt.
Die Untersuchung ergab, „dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura – neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien – eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern.“
Ein Beitrag über diese Studie ist im August 2016 in der Zeitschrift  Forschende Komplementärmedizin (Karger-Verlag) erschienen. Die gesamte Studie finden Sie hier.
Die Studie wird auch vorgestellt auf der Seite Naturheilkunde und Komplementärmedizin der Carstens-Stiftung.

Musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl in der Palliativmedizin

Mai / November 2015
Im Rahmen einer derzeit noch laufenden wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Heidelberg und der SRH-Hochschule werden auf der Palliativstation am Krankenhaus St. Vincentius in Heidelberg standardisierte musiktherapeutische Interventionen mit Monochord und Klangstuhl angeboten und evaluiert.
Die von Dipl.Psych Marco Warth auf dem Palliativkongreß 2014 in Düsseldorf mit einem Poster vorgestellte Studie Möglichkeiten der musiktherapeutischen Arbeit mit Monochord und Klangstuhl – Eine Einzelfalluntersuchung über den Behandlungsverlauf einer 74-jährigen Patientin mit Mammakarzinom zeigt, „dass die musiktherapeutische Arbeit mit Monochord und Klangstuhl Effekte erzielen kann, die über die bloße Entspannungsreaktion hinausgehen“.

Inzwischen liegt in der Zeitschrift für Palliativmedizin (Thieme-Verlag) ein ausführlicher Beitrag über diese Studie vor, in dem die Autoren zu dem Ergebnis kommen, dass  Behandlungen mit Monochord und Klangstuhl  „die Möglichkeit mit sich bringen, neben aktuell gut untersuchten Zielkriterien wie Schmerzreduktion, Wohlbefinden und Entspannung, auch komplexe emotionale Konflikte wie Verlusterfahrungen, Trauer und Ängste zu bearbeiten.“

Die Ergebnise der gesamten Studie zur Beurteilung entspannungsfördernder Effekte der Musiktherapie in der Palliativmedizin wurden im November 2015 im Deutschen Aerzteblatt veröffentlicht.

Studie zur Klangbehandlung von Schmerzpatienten mit der Körpertambura in einem Hospiz in Indien

Mai 2015
Im Anschluß an die unten beschriebene Studie im Berliner Lazarus-Hospiz wurde von Dr. Cordula Dietrich im St. Joseph-Hospiz in Südindien, einer Einrichtung für obdachlose Sterbende, eine kleine prospektive Fallstudie mit der Körpertambura durchgeführt – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialmedizin der Berliner Charité und der Gandhigram Rural University in Dindigul. Ihre  Ergebnisse sind nun im Indian Journal of Palliativ Care veröffentlicht.
10 Schmerzpatienten wurden wiederholt mit der Körpertambura behandelt und anschließend befragt. Die Behandlung wurde – wie schon von den Patienten im Lazarus Hospiz – überwiegend als sehr angenehm und entspannend empfunden. Zudem wurde von allen Patienten auf einer numerischen Schmerzskala eine deutliche Reduktion der Intensität ihrer körperlichen Schmerzen rückgemeldet.

Studie Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura bei Mukoviszidose – Patienten

November 2014
Die Musiktherapeutin Mechthild Wrede hat auf der 17. Deutschen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg ein Poster über ihre Forschungsarbeit präsentiert, das mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde:
„Vibro-akustische Tiefenentspannung mit der Körpertambura als musiktherapeutisches Behandlungsangebot für erwachsene CF Patienten und Begleitpersonen der FOR“
In dieser qualitativen Studie wurde die Gesamtwirkung der Klangbehandlungen von den erwachsenen Patienten ausnahmslos als körperlich positiv und durchweg entspannend empfunden. Zwei Drittel der Befragten bestätigten zudem eine stimmungsverbessernde Wirkung, die im Sinne der Salutogenese die Selbstfürsorge der Patienten und Begleitpersonen fördert.

Pilot-Studie zur Klangbehandlung mit der Körpertambura bei Hospiz-Patienten

Mai 2014
Im Berliner Lazarus-Hospiz wurde 2012 – 2013 von Dr. Michael Teut / Charité Universitätsklinik Berlin, Dr. Cordula Dietrich und Bernhard Deutz eine kleine qualitative Pilot-Studie durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind nun bei BMC Palliativ Care veröffentlicht.
Wir haben untersucht, welche Erfahrungen palliativ versorgte Patienten mit einer rezeptiven Musiktherapie beschreiben. Elf Personen wurden mit der Körpertambura behandelt und danach in Interviews befragt, darunter drei Angehörige. Alle Patienten litten unter metastasierten Tumorerkrankungen und wurden palliativ behandelt.
Die Patienten berichten folgende Erfahrungen: Am stärksten und häufigsten wurde ein starkes Gefühl der Ruhe erlebt. Zudem beschrieben die Patienten angenehme Körperempfindungen (z.B. Leichtigkeit) und imaginierten schöne und entspannende Bilder beim Zuhören. 
Seit Abschluss der Studie führen Pflegekräfte des ambulanten wie auch stationären Lazarus-Hospiz eigenständig Klangbehandlungen fort, nachdem sie an einem von Cordula Dietrich und Bernhard Deutz geleiteten Einführungsseminar teilgenommen haben.