Die Tambura hängt bereit, damit sich Besuchende in die Sterbebegleitung hineinfühlen können.
Die Dauerausstellung des Museum für Sepulkralkultur in Kassel präsentiert „aktuelle Entwicklungen sowie zeitgenössische künstlerische Positionen, die das facettenreiche Verhältnis des Menschen zu Sterben und Tod thematisieren… Auch werden Bestattungsbräuche verschiedener Religionen und Kulturen in Deutschland und weltweit präsentiert. Sie alle dokumentieren menschliche Strategien im Umgang mit der Endlichkeit des Lebens. Wie wir mit dem Tod umgehen, sagt uns, wer wir sind, woher wir kommen, was wir denken und was wir glauben. Das Bewusstsein für die Sterblichkeit intensiviert dieses Leben und das Wissen um die Traditionen des Todes verstärkt das gegenseitige Verständnis.„
Die Sonderausstellung „dazwischen 4.0 – Du, das Leben und die Endlichkeit“ arbeitet die Kernthemen des Sterbens, des Todes, der Trauer und der Bestattung mit einer Vielzahl partizipativer Angebote durch. So gibt es auch ein modellhaft aufgebautes Sterbezimmer. Besuchende sind aufgefordert, die Tambura aus der Wandhalterung zu nehmen und sie erklingen zu lassen.
All das ist zu besichtigen und zu erleben bis 1.11.2026:
Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25–27
34117 Kassel










